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News

30.06.2017: Überall sind die Bienenfresser am brüten. Ich möchte deshalb nochmals eindringlich darauf hinweisen NICHT in den Gruben herumzulaufen. Bitte denkt dran, in den Gruben leben nicht nur Bienenfresser sondern viele andere Wildtiere, die durch das Umherlaufen in den Gruben gestört werden. Also bitte die Wege nicht verlassen, man hat auch von dort sehr schön die Möglichkeit die Vögel zu beobachten. Wer mehr über die Vögel und Ihre Lebensweise wissen möchte, kann an einer der Exkursionen teilnehmen die regelmäßig stattfinden. Genaue Termine entnehmen Sie bitte der örtlichen Presse.

26.04.2017: In den letzen Wochen konnten wir einige erfolgreiche Pflegemaßnahmen rund um die Gruben bei Gerolsheim durchführen. Leider wird der Bau des geplanten Beobachtungsstandes erst im kommenden Herbst/Winter beginnen. Einige Bilder der Pflegemaßnahmen sind in der Bildergalerie zu sehen.

29.01.2017:
Das Brutjahr 2016 beim Bienenfresser wartete mit einigen Abweichungen zu den letzten Jahren auf, war aber nichts desto trotz wieder ein sehr erfolgreiches Jahr. Mindestens 239 Paare brüteten in diesem Jahr in Rheinland-Pfalz was wieder ein neues Allzeithoch für die Art bedeutet. Erfahrungsgemäß ändert sich diese Zahl aber nochmals über das Winterhalbjahr wenn wir die ein oder andere Meldung noch bekommen.
Die Bienenfresser kamen in diesem Jahr nicht unwesentlich später als in den letzten Jahren in Ihren Brutgebieten an, nämlich in der zweiten und dritten Maiwoche. Problematisch in diesem Jahr waren die Starkregenereignisse im Mai und Juni, was bei einigen Paaren zu einem Verlust der Brut führte. Da dies zu einem frühen Zeitpunkt der Brutsaison stattfand, entschieden sich wohl die meisten Paare dazu eine Nachbrut zu starten und so haben wir in diesem Jahr eine sehr starke Desynchronisierung der Brutabläufe. Während erste Jungvögel um den 24.Juli (rund zehn Tage später als 2015) außerhalb der Brutröhren beobachtet wurden, flogen die letzten Jungen z.B. in Lambsheim erst in der zweiten Augustwoche aus. Alles in allem konnte das nasskalte Frühjahr den Beständen des Bienenfressers nichts antun, im Gegenteil, es zeigt das die Art mittlerweile solche Ereignisse gut kompensieren kann.
Was in diesem Jahr auch wieder zu beobachten war, ist das immer noch große Interesse von Fotografen an der Art. Jedoch kam es in diesem Jahr, zumindest ist mir bis dato nichts bekannt, zu keinen Störungen die zu einem Verlust einer Brut geführt hätten. Sollte dies doch irgendwo der Fall gewesen sein, so bitte ich dringend um Meldung solcher Vorkommnisse an mich. Ein Thema während der diesjährigen Brutsaison war eine geplante Open-Air-Veranstaltung in Worms-Pfeddersheim. Hier wollte eine ortsansässige Laienspielgemeinschaft in unmittelbarer Nähe zu einer bestehenden Kleinkolonie der Bienenfresser Anfang August ein Theaterstück aufführen. Hierzu wurde ich bereits Anfang Februar kontaktiert um zusammen mit SGD und dem Landesamt für Umwelt das Thema Artenschutz abzudecken. Es wurde hierzu ein regelmäßiges Monitoring vereinbart, was auch von meiner Seite aus durchgeführt wurde. Bis Anfang Juli hatte ich bei meinen Besuchen zwar immer einzelne Bienenfresser beobachtet, jedoch konnte ich keine Brut feststellen, so dass ich davon ausgegangen war, das hier in diesem Jahr keine Brut stattgefunden hat. Das dies ein Trugschluss war zeigte sich einige Tage später, als ich von Seiten der SGD eine Mail bekam, das ein ortsansässiger Ornithologe eine Brut in unmittelbarer Nähe zum geplanten Veranstaltungsort festgestellt hatte. Nachdem ich diese bestätigen konnte (sie fand in einer Brutröhre aus 2015 statt) wurde ein weiteres brutbegleitendes Monitoring vereinbart, mit der klaren Aussage gegenüber den Veranstaltern, das es bei Störungen der Brut zu einer Absage der Veranstaltung kommen würde. Ich möchte hierbei erwähnen das in diesem Falle es eine sehr gute Zusammenarbeit aller in dieses Thema eingebundenen Vereine und Institutionen gegeben hat. Insgesamt fünf Jungvögel konnten so relativ ungestört bei diesem Brutpaar ausfliegen. Als positiver Nebeneffekt wurde für das Winterhalbjahr eine Pflegemaßnahme zum weiteren Erhalt der Brutwand und des anschließenden Hohlweges vereinbart. Es wäre schön wenn eine solche Zusammenarbeit Schule machen könnte.
Beim Thema Maßnahmen im Winterhalbjahr wäre noch zu erwähnen das wir über das kommende Winterhalbjahr an der Kolonie bei Lambsheim einen Beobachtungsstand errichten wollen. Zur Zeit finden hoffentlich letzte Gespräche zum genauen Standort statt und so sind wir positiv optimistisch das wir den Beobachtungsstand bis zur neuen Saison fertiggestellt haben werden
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22.12.2016: Ich wünsche allen Bienenfresserfreunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

08.12.2016: Viele werden gemerkt haben das seit mehreren Monaten meine Homepage nicht mehr aktuallisiert wurde. Dies lag daran das ich mir leider einen Virus eingefangen hatte was zur folge hatte, das ich bis einschließlich heute nicht auf die Homepage habe zugreifen können. Nachdem nun dieses Problem gelöst ist, geht es nun hier wieder weiter. In einem ersten Schritt habe ich wegen der lesbarkeit die Schriftart geändert und die aktuelle Verbreitungskarte für 2016 online gestellt. In den nächsten Tagen folgen weitere Updates.

11.05.2016: So langsam kommen die Bienenfresser auch in RLP an. In dieser sensiblen Zeit möchte ich alle Naturbeobachter und Fotografen bitten Rücksicht zu nehmen und nicht unmittelbar an den Brutplätzen zu beobachten. Auch mit gebührendem Abstand kann man diese wunderschönen Vögel beobachten. Vielen Dank.

30.04.2016: In den letzten Tagen wurden trotz der anhaltend schlechten Witterung erste Bienenfresser, auch in Rheinland-Pfalz, gesichtet. Also Augen und Ohren offen halten. Sichtbeobachtungen können Sie gerne an beobachtungen(at)bienenfresser-rlp.de melden oder bei ornitho.de eingeben. Vielen Dank.

17.04.2016: Für 2016 sind alle Termine der Tagestouren ausgebucht.

12.03.2016: In den letzten Wochen habe ich hier nicht allzu viel geschrieben, was jedoch nicht heißt das nichts passiert ist. In Gerolsheim und im Landkreis Kaiserslautern wurden bzw. werden  neue Brutwände erstellt, bei Dirmstein eine bestehende Brutwand entbuscht, damit diese dauerhaft von den Bienenfressern genutzt werden kann. Büroarbeit ist natürlich über Winter auch besser zu bewerkstelligen. Im letzten Jahr bin ich z.B. über 6000 km für die Bienenfresser unterwegs gewesen. Momentan bin ich in Gesprächen mit den Grubeneignern wegen derer Abbaupläne für dieses Jahr und ich habe auch nun für das nördliche Rheinland-Pfalz jemanden gefunden der dort während der Brutzeit kartiert. Alles in allem freue ich mich auf die neue Saison und bin gespannt was es wieder so alles neues zu entdecken gibt. Ich werde in der nächsten Zeit auch hier wieder mehr aktiv sein, damit ihr alle auf dem Laufenden bleibt.